Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen / Termine'

Same procedure as every month?! Over and Over again: NPD-Veranstaltung wieder mal verhindert!

Erneut wurde eine NPD-Veranstaltung durch die Aufmerksamkeit von AntifaschistInnen und das couragierte Verhalten der betroffenen Gastwirte verhindert. Der NPD Kreisverband Unna/Hamm wollte am Samstag, den 23. Mai 2009, eine Saalveranstaltung mit dem neuen DVU-Bundesvorsitzenden Matthias Faust in der „Turmklause“ in Kamen-Methler durchführen.Nachdem die Gastwirte informiert wurden, verwiesen sie die NPD des Hauses. Wie viele Male zuvor hatte die NPD den Zweck ihrer Versammlung verheimlicht. Ein Strohmann mietete die Räume für einen „Geschichtsverein Kamen“. Bereits im Januar wollte sich die NPD in Methler treffen, stand aber vor verschlossenen Türen. Auch dieser Gastwirt hatte nach Bekanntwerden seiner „Kundschaft“ der NPD gekündigt. (mehr…)

Bündnis „Hamm stellt sich quer“ präsentiert:

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IN GEDENKEN AN THOMAS „SCHMUDDEL“ SCHULZ

Am 28. März 2009 jährt sich zum vierten Mal jener Tag, an dem der Punk
Thomas Schulz, genannt „Schmuddel“, von dem damals noch 17 jährigen
Neonazi Sven Kahlin von der Skinhead Front Dortmund-Dorstfeld in
einer belebten U-Bahn-Station brutal niedergestochen wurde und kurz darauf
verstarb. Bei der diesjährigen Gedenkdemo geht es uns einerseits darum, an
das Opfer des Nazimordes zu erinnern und diese traurige Realität gegen
diejenigen zu verteidigen, die diese Tat zu entpolitisieren versuchten und
es immer noch versuchen. Zum anderen müssen die immer stärker werdende
Neonaziszene und ihre vermehrten brutalen Angriffe auf Linke, MigrantInnen
und alternative Kulturprojekte thematisiert werden, indem wir ihnen und
der Öffentlichkeit mit einer großen und entschlossenen Demonstration
verdeutlichen, dass wir den Mord an Thomas Schulz nicht vergessen haben
und verstärkt gegen die lokale Neonaziszene vorgehen werden.
[…]

Hier
der ganze Aufuf!

Kommt zur antifaschistischen Demonstration:
28.03.2009 / 15:00 h / Dortmund / Hauptbahnhof (Vorplatz)

Kein Vergessen den Opfern neonazistischer Gewalt!
Gegen Neonazis und deutsche Verhältnisse!

Achtet auf Ankündigungen und Änderungen!
http://antifaunion.blogsport.de

Nazis wegrömern! Den rassistischen Konsens zerschlagen…

Gut besuchtes Zeitzeuginnengespräch in der Zentralbibliothek Hamm --- Neonazis bedrohen BesucherInnen

Gut besuchtes Zeitzeuginnengespräch in der Stadtbücherei
Neonazis bedrohen BesucherInnen

Hamm. Über 60 BesucherInnen verfolgten am Donnerstag, den 29. Januar die Ausführungen der ehemaligen Widerstandskämpferin Henny Dreifuss. Das Bündnis „Hamm stellt sich quer“ hatte die 1924 geborene Zeitzeugin eingeladen über ihr Leben und ihren Widerstand während des Nationalsozialismus zu sprechen.

Dreifuss, die aus einem sozialdemokratischen Elternhaus stammt, war, als Jüdin verfolgt, schon 1933 mit ihrer Familie nach Frankreich geflohen. Nach dem Überfall der Wehrmacht auf Frankreich werden ihre Eltern und ihr Bruder verhaftet. Sie werden in Auschwitz und Maidanek ermordet. Dies erfährt sie erst nach Ende des 2. Weltkrieges. Henny Dreifuss schließt sich unter dem Namen „Marguerite Barbe“ der fränzosischen Resistance an. In bewegenden und klaren Worten spricht Dreifuss über ihre Erlebnisse. Wenn sie Sabotageakte gegen die deutsche Wehrmacht schildert, tut sie dies mit einem Anflug von Humor. Gleichzeitig werden immer wieder die Schrecken der Zeit, die Unsicherheit über den Verbleib ihrer Familie, die Angst vor dem Entdecktwerden und der Gestapo-Folter deutlich. Auch heute noch ist die 85jährige aktiv gegen den Neofaschismus. In der Mahn- und Gedenkstätte ihrer Heimatstadt Düsseldorf trifft sie sich regelmäßig mit Schülergruppen zu Gesprächen und Diskussionen.

Während Henny Dreifuss über ihr bewegtes Leben berichtet, sammeln sich vor der Stadtbücherei 15 Mitglieder der neonazistischen Kameradschaft Hamm. Von der Polizei werden sie nicht in ihrem Treiben gehindert. Ein Skandal, findet das Bündnis „Hamm stellt sich quer“. „Die Neonazis umstellten den Haupteingang der Bücherei und bauten so eine Drohkulisse auf. Viele BesucherInnen mussten wie bei einem Spießrutenlauf durch die Neonazi-Gruppe gehen, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können. Es ist uns unerklärlich, warum dies nicht von der Polizei unterbunden wurde.“, so Jonas Fischer, ein Sprecher des Bündnis. Die Neonazis verteilten ein Flugblatt mit dem Titel „“Nationaler Sozialismus“:Was ist das eigentlich?“, in die Veranstaltung konnten sie aber nicht gelangen. Jonas Fischer: „Es ist eine inakzeptable Zumutung, dass Neonazis ungestört ihre menschenverachtende Hetze und Glorifizierung des Nationalsozialismus verbreiten können, während in der Bücherei eine alte Antifaschistin, deren Familie in den Vernichtungslagern der Nazis ermordet wurde, über ihre Erfahrungen spricht. Die Polizei hat nicht den Eindruck erweckt, dass sie die Veranstaltung und ihre Besucher vor den Neonazis angemessen schützen wollte.“ Es sei zudem unerklärlich, warum der Neonazi-Gruppe kein Platzverweis erteilt worden sei. Das Verhalten der Polizei könnten die Neonazis als Ermutigung verstehen, derartige Aktionen auch in Zukunft durch zu führen.
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Redebeitrag am 8.Mai in Münster

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Dieser Redebeitrag wurde von Antifaschistischen Linken Münster verfasst und bei der Gedenkkundgebung am Zwinger in Münster zum 8. Mai 2008 vorgetragen.

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

am 8. Mai 1945 wurde mit dem militärischen Sieg der Alliierten über Nazideutschland dem deutschen Größenwahn vom Herrenmenschentum ein Ende bereitet. Der Traum vom Tausendjährigem Reich und dem Sieg über Bolschewismus und Vernichtung des Judentums endete mit der roten Fahne auf dem Reichstag.

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung und ein Grund zur Freude. Nichtsdestotrotz darf dabei nicht vergessen werden, dass diese Befreiung für alle jene Menschen zu spät kam, die von den Nazis ermordet wurden. Wozu die Vernichtungsideologie des NS in der Praxis führt, bekamen hunderttausende Kommunisten, Sozialdemokraten und andere den Nazis feindlich gegenüberstehende Personengruppen direkt nach der Machtübertragung an die Nationalsozialisten zu spüren, als ihre Organisationen zerschlagen und ihre AnhängerInnen in die schon bald errichteten Konzentrationslager gesperrt wurden. Das tragische Scheitern ihres Widerstandes gegen die nazistische Tyrannei hat zahlreiche Ursachen und geht auf so manche fatale Fehleinschätzung
zurück. Aber, und das darf nicht vergessen werden, der Widerstand scheiterte nicht nur an dem fehlenden Willen zur gemeinsam kämpfenden Front gegen die braunen Schlägertrupps, die Richter und Henker sondern vor allem auch an der Massenbasis, welche die Nazis und ihre Verbrechen
getragen und ermöglicht hat. Dass die Tyrannei der ersten Jahre aber noch steigerungsfähig war, zeigte spätestens die Reichspogromnacht, welche eine Vorahnung davon vermittelte,was sich im über Jahre vorbereiteten 2. Weltkrieg voll entfalten sollte. Während die Wehrmacht einen Sieg nach dem anderen errang und die Stimmung an der Heimatfront auf dem Höhepunkt war, rollten die Züge der zuvor entrechteten und enteigneten jüdischen Bevölkerung aus Deutschland und den
anderen besetzten Ländern in die Vernichtungslager gen Osten. So schwach der Widerstand gegen den NS auch war und so tragisch dieser scheiterte, so gering war auch die Solidarität den Menschen gegenüber, die einem großen Teil der Deutschen als Untermenschen galten.
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Aktionstag in Münster zum 8. Mai

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DENN ES IST UNSERE STADT!!!!

Drei Jahre ist es mittlerweile her, dass am Abend des 28. März 2005 der Punk Thomas “Schmuddel” Schulz in der U-Bahn-Station Kampstraße von dem damals 17-jährigen Nazi-Skin Sven Kahlin brutal niedergestochen wurde und kurze Zeit später verstarb. “Schmuddel” wollte die rechten Provokationen Kahlins nicht unkommentiert lassen. Die Nazis versuchen auch heute noch ihre GegnerInnen durch Drohungen und Gewalt einzuschüchtern. Dem gilt es entschieden Wiederstand entgegenzusetzen!
Antifaschistische Demonstration am 29.03.2008 13 Uhr ab Dortmund Hauptbahnhof.

KEIN Frieden mit Nazis!!!

Für den 01.09.2007 haben Dortmunder Neonazis einen weiteren, als „Antikriegstag“ etikettierten Aufmarsch in Dortmund angekündigt. Hinter dem zunächst gar pazifistisch anmutendem Motto „Gegen imperialisitsche Kriegstreiberei und Aggressionskriege“ verbergen sich jedoch nicht mehr als die üblichen antisemitischen Wahnvorstellungen und antiamerikanischen Ressentiments, die seit jeher integraler Bestandteil neonazistischer Ideologie sind. Es gilt nun ein weiteres Mal, den Nazis entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen und um nichts weniger, als ihren Aufmarsch platzen zu lassen!

Die antifaschistische Gegendemonstration startet am 01.09.2007 um 10 Uhr auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofs.
Weitere Informationen zum Naziaufmarsch und den Gegenaktivitäten findet ihr in Kürze auf www.no-nazis.de

-- ANTIFA CAMP — 2007 --

!Antifa Camp!

Seit sechs Jahren findet im Jugend- und Kulturzentrum Druckluft in Oberhausen das Antifacamp statt. Und weil sich auch 2007 das, was uns alle ankotzt, nicht wirklich verändert hat, und wir der Ansicht sind, dass man die Verhältnisse in denen wir leben müssen nur ändern bzw. abschaffen kann, wenn man weiß, was eigentlich genau falschläuft, wird es auch dieses Jahr eine Neuauflage des Camps geben, und zwar im Zeitraum vom 1.-5.8.2007.

In verschiedenen Seminaren und Workshops wollen wir alltägliche Phänomene wie Nationalismus, Antisemitismus oder Rassismus zunächst versuchen zu begreifen, um sie danach einer fundamentalen Kritik zu unterziehen. Auch der Kapitalismus und die sein Fortbestehen sichernden gesellschaftlichen Verhältnisse sollen untersucht und verstanden werden. Das klassische Betäigungsfeld antifaschistischer Arbeit, der Kampf gegen Nazis, wird ebenfalls nicht zu kurz kommen: Neben vielen Informationen über die Naziszene in NRW werden euch auch praktische Tipps für die alltägliche antifaschistische Arbeit vermittelt.

Die mittlerweile erprobte Spaltung von Seminaren und Vorträgen in „basic“– und „basic+“-Seminare werden wir weiterhin beibehalten, um dafür zu sorgen, dass der mitunter sehr unterschiedliche Kenntnisstand möglichst aller BesucherInnen bedient wird: Neben einführenden Seminaren zu Phänomenen wie Rassismus und Antisemitismus, oder zur Kritik der politischen Ökonomie, bieten wir auch Veranstaltungen zur neu entflammten Debatte um marxistische Theorie, zur Kulturindustrie oder zur Kritik der Politik.

Auch im Bereich praktischer Arbeit bieten wir dieses Jahr einige interessante Veranstaltungen an: Workshops zu so unterschiedlichen Themen wie Streetart, Demoverhalten, Datenschutz oder PGP-Verschlüsselungstechniken stehen auf dem Programm.

Abgerundet wird das diesjährige Camp wieder von einer Podiumsdiskussion. Die Geschehnisse rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm sollen kritisch ausgewertet werden. Hierbei kommen sowohl jene zu Wort, die an Aktionen gegen den Gipfel beteiligt waren als auch jene, die bereits im Vorfeld des Gipfels ihre Ablehnung gegenüber derartiger Proteste äußerten.

Selbstverständlich bieten wir euch auch wieder ein kulturelles Rahmenprogramm: An den Abenden werden verschiedene DJs diverse Musikrichtungen auflegen, außerdem wird es wieder eine Filmnacht geben. Für leckeres Essen ist natürlich auch gesorgt.

Wie jedes Jahr freuen wir uns über euer zahreiches Erscheinen! Schlafsack einpacken und einfach vorbeikommen. Es gibt natürlich die Möglickeit in diversen Räumen des Drucklufthauses zu nächtigen.

Auf ein siebtes Jahr: Sommer, Sonne, Antifa!

Ausführlich Informationen zum Programm und zum Ablauf findet Ihr auf der Homepages des Camps.

http://www.antifacamp.de

Kontakt:

Antifaschistisches Jugendcamp 2006
c/o Druckluft
Am Förderturm 27
46049 Oberhausen

antifacamp_ob ät yahoo.de